KZ-Lichtenburg Teil 1

Mögen Sie Burgen und Schlösser? Faszinieren Sie dunkle Geheimnisse der Verließe?

Geheimnisse in Verließen werden in Romanen oft verklärt dargestellt.

 

Manches dunkle Geheimnis ist in der Realität oft grausamer als in den Romanen. Romane haben meist ein Happy End.

Ich möchte Sie auf das dunkle Geheimnis des Schlosses Lichtenburg in Prettin bei Torgau aufmerksam machen. Für einige Häftlinge in den dunklen Verließen gab es kein Happy End.

 

KZ LichtenburgHört man den Namen Lichtenburg, denkt man eher an helle freundliche Räume.

Kurfürst August von Sachsen ließ im 16. Jahrhundert das Schloss Lichtenburg für seine Frau Anna erbauen. Das Schloss diente als Nebenresidenz und Witwensitz.

200 Jahre später wurde das Schloss in ein Zuchthaus umgewandelt. 60 Jahre danach wurde das Zuchthaus um einen Zellenbau erweitert. Der Zellenbau hatte 3 Stockwerke.

 

1928 wurde das Zuchthaus geschlossen. Das Schloss befand sich in einem schlechten baulichen Zustand.

 

1933 entstand im Schloss Lichtenburg eines der ersten größeren Konzentrationslager in Deutschland. An dem schlechten baulichen Zustand hatte sich aber nichts geändert.

 

Häftlinge mussten mit primitiven Mitteln in harter Zwangsarbeit die Gebäude und Außenanlagen in Stand halten.

Wer waren diese Häftlinge und warum wurden sie in das KZ eingeliefert?

Wie waren die Lebensbedingungen dieser Häftling?

Was geschah in den dunklen Verließe der Lichtenburg?

Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie durch den Historiker Sven Langhammer und Aussagen von Zeitzeugen in der nächsten dreiviertel Stunde.

 

(Musik)

 

Obwohl das KZ Lichtenburg in Prettin bei Torgau eines der ersten großen Konzentrationslager war, besteht noch ein großer Forschungsbedarf.

 

Einer der über das KZ Lichtenburg geforscht hat, ist der Historiker Sven Langhammer. Er hat auch an der neuen Ausstellung über das KZ Lichtenburg mitgearbeitet.

Von wann bis wann bestand das KZ-Lichtenburg?

 

Laut Sven Langhammer wurde das Schloss Lichtenburg zwischen 1933 und 1945 als Konzentrationslager genutzt. Es gab mehrere Lagerformen. Das KZ Lichtenburg für männliche Häftlinge existierte von Juni 1933 bis August 1937. Anschließend waren Frauen in der Lichtenburg inhaftiert. Das Frauen-Konzentrationslager bestand von Dezember 1937 bis Mai 1939. Für kurze Zeit wurde die Lichtenburg als Kaserne für ein SS-Ersatzbataillon genutzt und ab Herbst 1941 war in der Lichtenburg das Außenkommando Prettin untergebracht. Dieses Außenkommando des KZ Sachsenhausen existierte im Schloss bis zum April 1945.

 

Wie viele Häftlinge hat es insgesamt im KZ Lichtenburg gegeben hat.

 

Laut Sven Langhammer hat es im Männer-Konzentrationslager um die 8000-9000 Häftlinge gegeben. Namentlich bekannt sind ca. 6600. Die männlichen Häftlinge kamen aus den mittleren und östlichen Provinzen Preußens. Da sie in der Lichtenburg keine Häftlingsnummern trugen, kann man die genaue Häftlingszahl nicht ermitteln. Im Frauen-Konzentrationslager gab es insgesamt 1414 Frauen. 1415 Häftlingsnummern wurden vergeben. Bei einer Frau weiß man, dass sie zweimal inhaftiert war und deshalb zwei unterschiedliche Häftlingsnummern bekommen hat,

Man geht davon aus, dass ca. 120 Männer in dem Außenkommando Prettin waren (Forschungsstand 2013): in der Regel waren 65 Häftlinge in der Lichtenburg, 50 Häfttlinge waren für das SS-Hauptzeugamt tätig und 15 Häftlinge im Versorgungslager.

 

Das KZ Lichtenburg war ein Vorgängerlager der KZs Buchenwald und Ravensbrück.

Es gab in dem KZ Lichtenburg nicht so viele Tote wie in den großen Konzentrationslagern.

 

Laut Sven Langhammer kann man über die Sterbefälle im KZ Lichtenburg folgendes feststellen:

 

Im KZ Lichtenburg hat es ca. 20 Sterbefälle gegeben. Hinzu kommen die Toten, die während des sogenannten Röhm-Putsches https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/roehm-putsch.html

[30. Juni 1934 bis zum 2. Juli 1934) erschossen worden sind. Hier geht man von bis zu 14 Personen aus. Standesamtlich nachgewiesen und belegt sind zwei Personen. Rechnet man diese 14 zu den 20 verstorbenen Häftlingen dazu, kommt man auf eine Sterbezahl im KZ Lichtenburg (von 1933 bis 1945) von ca. 35 Personen.

Im Frauen-Konzentrationslager sind insgesamt drei Frauen verstorben, davon verstarben eine Frau direkt im Schloss und zwei schwerkranke Häftlinge im Stadtkrankenhaus Torgau. Sie werden aber als Sterbefälle des Frauen-KZ Lichtenburg gezählt. Alle drei Frauen waren Zeuginnen Jehovas.

Das KZ Lichtenburg war kein Vernichtungslager, deshalb gab es nur wenige Sterbefälle. Die meisten Sterbefälle sind im Winter 1933/ 1934 vorgekommen. Aus dem Außenlager Prettin sind keine Sterbefälle bekannt.

 

(Musik)

Eine Besonderheit des KZ Lichtenburg ist, dass das KZ von 1933 bis 1945 fortlaufend bestanden hat.

Es gab nur eine kurze Phase, in der das Schloss als Kaserne diente.

 

Sven Langhammer sagt, dass das Schloss Lichtenburg von 1933 bis 1945 durch die SS unterschiedlich genutzt wurde. Zuerst gab es ein Männer-Konzentrationslager (bis 1937), dann ein Frauen-KZ, später war es eine Kaserne (von Ende 1939 bis Mitte 1940). Im Anschluss daran wurde es als Außenlager des KZ Sachsenhausen genutzt. Es gibt neben der Lichtenburg nur das KZ Dachau, das kontinuierlich von 1933 bis 1945 durch die SS als Lager genutzt worden ist.

 

Anfangs gab es in den KZs noch keine einheitliche Lagerordnung. Heinrich Himmler beauftragte den SS-Brigadeführer Theodor Eicke mit der Reorganistion der Konzentrationslager. Theodor Eicke hatte bereits für das KZ-Dachau eine Lagerordnung erstellt. Diese Lagerordnung wandte er dann 1934 auch auf das KZ Lichtenburg an.

 

Schon in der Anfangsphase des KZ Lichtenburg gab es dieselben Opfergruppen wie in den späteren KZs. Die Namen der Opfergruppen legte die SS fest.

 

Laut Sven Langhammer kam man als politischer Häftling in das KZ Lichtenburg.

Zuerst waren es Angehörige der KPD, später dann der SPD. Auch Personen, die offen gegen den Nationalsozialismus aufgetreten sind, wurden inhaftiert.

Im Männer-Konzentrationslager Lichtenburg gab es neben politischen Häftlingen auch kriminelle Häftlinge, sogenannte Berufsverbrecher oder polizeiliche Vorbeugungshäftlinge. Daneben gab es auch Zeugen Jehovas, homosexuelle Männer und jüdische Häftlinge, und wenige sogenannte asoziale Männer.

Ein Drittel der im Frauen-KZ Lichtenburg inhaftierten Häftlinge waren Zeuginnen Jehovas. Es gab politische Häftlinge, jüdische Häftlinge und einige sogenannte asoziale Häftlinge.

 

(Musikakzent)

 

Die Häftlingsgruppen erhielten unterschiedlich Kennzeichen an ihrer Kleidung. Zum Beispiel hatten die Politischen eine rote Binde an den Hosenbeinen und Längsstreifen auf dem Rücken und zusätzlich einen Kreis auf der Brust

Jüdische Häftlinge erhielten einen gelben Kreis auf der Brust. Jüdische Häftlinge, die intime Beziehungen zu Nichtjüdinnen hatten, trugen zusätzlich eine rote Binde mit einem R . Das R stand im Nazi-Jargon für „Rasseschänder“.

Die Bibelforscher hatten einen blauen Kreis auf der Brust.

Homosexuelle wurden mit einer gelben Binde mit einem A gekennzeichnet. Das A stand im Nazi-Jargon für „Arschficker“.

Ein schwarzer Kreis auf der Brust kennzeichnete die Kriminellen.

 

Die Kennzeichen der Häftlinge wurden in den späteren KZs vereinfacht. Änne Dickmann, die im Frauen KZ Lichtenburg inhaftiert war, erinnert sich:

 

„In Ravensbrück bekamen wir alle Winkel.“

 

(Musik)

 

Besucher eines Schlosses wurden früher normalerweise sehr freundlich begrüßt. Das Personal stand bereit, um dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

 

Die Häftlinge des Männer-KZs erhielten bei ihrer Ankunft im Schloss Lichtenburg allerdings eine menschenverachtende Begrüßung.

Diese „Begrüßungzeremonie“ stammt von Edgar Entberger. Er war SS-Wachkommandant im KZ Lichtenburg.

 

Der Schauspieler Wolfgang Langhoff schreibt bereits 1935 in seinem Buch „Die Moorsoldaten“[1]:

 

„ … Zunächst stehen wir bei eisiger Kälte endlos lange in Burghof und warten auf den Kommandanten. Schließlich kommt er an. Ein kleiner, sehniger Mann mit schwarzen Haare, schwarzen Augen, einer großen Nase im Gesicht, das einen dummdreisten Ausdruck hat. Ehemaliger Dorfpolizist. Jetzt Sturmführer der SS, Fanatiker und Sadist. Er stemmt die Hände in die Seiten: ‚Vor allen Dingen bitte ich mir einen anständigen Hitlergruß aus! Aber nicht so die Arme hoch geschlakst und herum gewunken, sondern vorschriftsmäßig! Ausgestreckter Arm, gestreckte Hand bis in die Augenhöhe. Jeder SS-Mann im Lager ist so zu grüßen. Ihr seid hier in keinem Mädchenpensionat, sondern im Konzentrationslager.“

(gesprochen von Peter Bieringer)

 

Ernesto Kroch kann sich noch gut an die Ankunft im KZ Lichtenburg erinnern:

 

„Ich erinnere mich, dass wir durch das große Tor führen und ich erinnere mich an das Bild des Schlosses, so wie es heute ist. Da kamen wir an und wir wurden gleich gehetzt, hierhin und dorthin und beschimpft. Also wir merkten sofort: Hier weht ein anderer Wind. Das merkte man sofort. Und dann kam man in die Umkleidekammer. Klamotten ablegen und bekamen diese Kleidung. Das war ehemalige Polizeikleidung. Natürlich ohne Taschen, ohne Achselklappen. Ohne Alles, nur die Jacken, die Hose, wo solche Pantoffeln mit Holzsohlen, mit dicken Holzsohlen und wurden kahlgeschoren und dann ging es nochmal auf den Exerzierhof. Und [wir]wurden hin und her gehetzt mit Kniebeugen und mit Liegestützen und wer weiß nicht was. Und dann kamen wir in die Zellen.“

 

Wolfgang Langhoff berichtet über seine persönliche „Begrüßungszeremonie“ weiter:

 

Im Hinterhof müssen wir „Sport“ machen. Laufschritt, Paradeschritt usw. Dann werden wir auf die Stationen verteilt. Auf der Stationswache wird erst einmal mit uns weiter exerziert. Anklopfen, strammstehen, „Bitte eintreten zu dürfen ..“

(gesprochen von Peter Bieringer)

 

(Musikakzent)

Über die Ankunft eines Frauentransportes in Torgau schreibt Lina Haag in ihrem Buch „Eine Handvoll Staub“ [:

 

„Die SS erwartet uns in Torgau. Empfängt uns mit Kommandogebrüll und scharfgeladenen Revolvern. Treibt uns auf bereitgestellte Lastwagen. Wie Vieh werden wir verladen.“

(Gelesen von Gudrun Stockmann)

 

Über ihre Ankunft in der Lichtenburg berichtet sie:

 

„Im Innenhof werden wir aufgestellt. Etwa 30 Frauen, Politische, Jüdinnen, Kriminelle, Dirne und Bibelforscherinnen. Wachtmeisterinnen umkreisen uns wie graue Wölfe … die großen Wolfshunde, die sie mit sich führen, zerren bedrohlich an den Leinen.“

(Gelesen von Gudrun Stockmann)

 

(Musikakzent)

 

Die Touristikbranche bietet heute auch die Möglichkeit an, in Schlössern zu übernachten. Wer in einem Schloss übernachten möchte, träumt oft von Komfort in den Räumen und von Himmelbetten.

 

Leider mussten die Häftlinge im KZ Lichtenburg auf jeglichen Komfort verzichten.

 

ehemaliger Zellbau des KZ LichtenburgDer Historiker Sven Langhammer berichtet, dass der Zellenbau 1878/1879 errichtet worden ist. Eine Zelle war damals für eine Person vorgesehen. Je nach Belegungsstärke des Lagers wurden unterschiedlich viele Leute in einer Zelle untergebracht, im Durchschnitt waren es drei bis vier Personen in einer Zelle. Es gibt aber auch Erlebnisberichte, in denen von drei Personen gesprochen wird, bei den Frauen wird von zweien gesprochen. Es werden ab 1936 die jüdischen Häftlinge in wenigen Zellen konzentriert (Ernesto Kroch spricht dann von einer Belegung einer Zelle von sechs Personen. In den etwas größeren Eckzellen waren dann bis zu neun Personen untergebracht). Es ist überliefert, dass dort in den Zellen dreietagige Betten standen und wenige Schemel (Tische und Schränke gab es nicht in den Zellen, weil kein Platz dafür da war). Hinter der Tür war dann der Kübel, wo die Häftlinge in der Nacht ihre Notdurft verrichten konnten.

 

Dies bestätigt auch Ernesto Kroch:

 

„Ich kam in eine Zelle zusammen mit 8 anderen. Aber mit mir in der Zelle, da war auch der Hans Isack und der Lothar Müller. Wir 3 mit 6 anderen, die waren schon drin. Und das waren ungefähr 4 x 4 Meter der Raum und in dem stand(en) 3 Bettgestelle zu je 3 Etagen für die 9 Leute, die wir waren und dazwischen stand eine Bank. Es können auch 2 Bänke gewesen sein. Also war ganz wenig Platz, wo man sich überhaupt da bewegen konnte. In einer Ecke stand ein Kübel, wo man die kleine Notdurft machen konnte.“

 

ehemailges KZ Lichtenburg hinterer HofSven Langhammer ergänzt, dass die Häftlinge nicht nur im Zellenbau untergebracht waren, sondern auch in dem Renaissance-Schloss Lichtenburg. Die einzelnen Häftlingskompanien verbrachten ihre Zeit außerhalb der Arbeitszeit in den Tagesräumen. Im Schloss Lichtenburg befanden sich im Erdgeschoss Lagerräume und Werkstätten. Im ersten und zweiten Obergeschoss befanden sich die Tagesräume für die Häftlinge. Das war im Männer-KZ und im Frauen-KZ identisch. Und es befanden sich auch die Tagesräume der SS-Wachmannschaften in diesen Bereichen. Die Schlafsäle der Häftlinge befanden sich unter dem Dach.

 

(Musikakzent)

 

Anscheinend war die Unterbringung im Frauen-KZ Lichtenburg etwas besser als im Männer-KZ. Änne Dickmann war eine der ersten Frauen, die aus dem Frauen-KZ Moringen in die Lichtenburg kam:

 

„Jedenfalls war die Unterkunft etwas geräumiger. Nich, wir hatten jeder einen Stuhl,

Jeder sein Bett und es war auch außerhalb von den Betten noch etwas Platz, was in Moringen nicht der Fall war.“

 

Ehemalige Inhaftierte berichten sogar, dass in ihrem Saal Hocker und Tische standen. Auch habe es „schmale Holzschränke mit einen Geschirr-Kleidungsfach“ gegeben. (s. Werner Dietrich)

 

(Musikakzent)

 

Die hygienischen Zustände im Männer-Konzentrationslager waren laut Sven Langhammer sehr einfach.

 

Die Männer wuschen sich unter den Pumpen und für ihre Notdurft gab es eine Latrine (ein Holzbau). Die Benutzung der Latrine war früh und abends möglich. Man ging gemeinsam als Gruppe zur Latrine und musste seine Notdurft schnell verrichten, da die nächste Gruppe schon davor stand. Es gab keine Intimsphäre in diesem Bereich. In der Nacht benutzten die Häftlinge dann in ihren Unterkünften (in den Zellen im Zellenbau bzw. in den Schlafsälen) Kübel.

Bei den Frauen sah die Situation etwas anders aus. Man hat 1938 ein Badehaus errichtet, wo die Frauen auch duschen konnten. Bei den Männern ist auch überliefert, dass es Duschen und Wannen gegeben hat, aber es ist unklar, ob die Häftlinge diese nutzen konnten, oder ob sie für die Wachmannschaften vorgesehen waren.

 

(Musik)

 

Denkt man an die Schlossküche, sieht man im Geist emsige Köche und Küchenhilfen. Sie alle bereiten viele köstlichen Speisen.

Köstliche Speisen gab es in KZ Lichtenburg allerdings nur für die SS.

 

Sven Langhammer beschreibt das Essen der Häftlinge als einfach und schlicht. Das Essen war in bestimmten Phasen reichhaltiger, aber es gab Zeiten, in denen die Häftlinge die „dünne Suppe“ als „Rennfahrersuppe“ bezeichneten. Es ist überliefert, dass 1936/1937 sehr viele Häftlinge in der Lichtenburg gewesen sind und Häftlinge in der Abfallgrube nach Essbarem suchten. Krankheiten traten zum Beispiel auf, weil Häftlinge verschimmeltes Brot aßen.

 

Häftlinge, die Geld von Familienangehörigen oder Freunden übersandt bekamen:

 

… konnten sich, laut Sven Langhammer, zusätzlich mit Lebensmitteln versorgen. Die Möglichkeit bestand in der Regel für alle Häftlinge, sofern sie keine jüdischen Häftlinge waren; Berufsverbrecher waren von diesen Vorzügen auch ausgeschlossen.

 

(Musikakzent)

 

In einem Schloss steht das Personal früh auf und weckt die Herrschaften zum Frühstück. Der Tagesablauf ist festgelegt.

Auch im Männer-Lager des KZ Lichtenburg in Prettin bei Torgau gab es einen festen Tagesablauf.

Allerdings war es die SS, die die Häftlinge um 5:00 Uhr weckte.

 

Ernesto Kroch schildert den weiteren Tagesablauf:

 

„Da musste man ganz schnell aufstehen, denn kurz danach musste man schon auf den Gang raustreten und schnell zur Dusche gehen und schnell wieder zurück. Man hatte kaum Zeit sich richtig zu waschen, trocknen schon gar nicht. Da musste man schnell anziehen, kurz danach gab es das Frühstück, dann gab es den Gang zur Latrine. Man war ständig in Hast und man hatte auch Angst nicht mitzukommen, denn kleinste Verfehlungen, wenn man zurückblieb, das konnte fatal werden, mit Arrest und sonst was.“

 

Sven Langhammer fügt hinzu, dass dann das Bett gebaut und die Zelle bzw. die Schlafstätte in Ordnung gebracht wurde. Nach dem Frühstück wurden die Häftlinge zum Zählappell herausgeführt. Diese Appelle gab es früh, mittags und abends. Nach dem Zählappell sind die Häftlinge zu ihren Arbeitsstellen geführt worden. Bei den Frauen war es so, dass nur ca. 200 mit Arbeit beschäftigt werden konnten. Die anderen Frauen sind zurück in die Tagesräume gegangen, und haben sich dann dort mit vielerlei Arbeiten beschäftigt. I. d. R. hatten sie sich Wolle schicken lassen, um Pullover stricken zu können. Sie haben auch gehäkelt und gelesen.

 

(Musikakzent)

 

Ähnlich wie bei einem hochherrschaftlichen Schloss mussten viele Arbeiten verrichtet werden.

 

Auch hier wurden laut Sven Langhammer die Häftlinge im KZ Lichtenburg herangezogen, um den Lagerbetrieb aufrecht zu erhalten. Sie haben alle anfallenden Arbeiten ausgeführt:

 

Im Männer-Konzentrationslager gab es ein Außenkommando, das dafür zuständig war, das Holz zum Heizen des Lagers heranzubringen. Das Außenkommando hat aber auch Kies abgebaut, in Prettin einen Stadtpark oder eine Badegelegenheit an der Elbe errichtet. Im Lager selbst gab es viele kleine Arbeitskommandos: Es gab zum Beispiel eine Hofkolonne, die dort Reinigungsarbeiten durchgeführt hat. Es gab die Jauchekolonne, die sich um die Latrine gekümmert hat.

 

Ernesto Kroch arbeitete in der Jauche-Kolonne:

 

„Und später kamen wir zur Jauche-Kolonne und da haben wir die Latrinengrube – ich schätze, die waren 50 Kubikmeter ungefähr –mussten wir ausschöpfen mit Kellen mit langen Stangen in eine Lore, die daneben stand. Es waren mehrere Loren, die auf Gleisen standen die und dann wenn nur noch wenig bedeckt war der Boden, dann musste, dann ließ man einen Schlauch darunter und mit einer Handpumpe musste man das in die Loren pumpen. Und da erinnere ich mich, dass … die Pumpe war nicht zu diesem Zweck konstruiert. Die verstopfte sich oft das Rückschlagventil und saugte nicht mehr. Und da musste ich als gelehrter Mechaniker das Oberteil abmontieren und das Rückschlagventil frei machen. Das heißt das Stückchen Kot, das dazwischen klemmen blieb rausnehmen. Das war eine regelrechte Scheißarbeit.

Und wurden wir wie Pferde mit Stricken vor die Loren gespannt und zogen das über die Landstraße, die davor geht ziemlich weit. Aber ich weiß jetzt nicht mehr wie weit, bis auf die Felder der Bauern. Das Schlimmste war dann immer das letzte Stück. Das war ja nicht asphaltiert. Das waren Sandwege und wenn es geregnet hat waren es schlammige. … Wir waren wohl ein Dutzend Leute, die davor gespannt waren und ziehen mussten. Das waren schwere … und der Posten, der dabei stand mit einem Gewehr im Anschlag und manchmal mit dem Kolben auf uns einhieb, der schrie „Hü und Hott“. Also der machte uns noch verrückter, Dann auf den Feldern der Bauern wurde das dann umgekippt.

Na, der Rückweg war dann ja leichter.“

 

(Musikakzent)

 

Sven Langhammer erklärt, dass einige Häftlinge auch als Messerschärfer oder Strümpfestopfer arbeiteten. In der Häftlingsbibliothek waren zum Beispiel Armin T. Wegener und später der Rechtsanwalt Hans Litten tätig. Es gab eine Schlosserei. In der Tischlerei sind Betten für das Lager gebaut worden. Es gab eine Gartenkolonne, die im Garten, im Schlossgarten, Lebensmittel, Früchte, Kartoffeln, Rüben, Möhren angebaut haben.

 

Ernesto Kroch musste auch Kohlen tragen und war dabei der Willkür der SS ausgesetzt:

 

„Nachher kamen wir erst mal zum Kohle tragen. Da fuhr ein Lastwagen vor im Hof mit zentnerschweren Kohlesäcken. Die musste man sich auf den Buckel laden und dann die Treppen runter in den Keller bringen, den Kohlekeller. Das war an sich schon schwer, aber den Posten gefiel es oft, sich einen Spaß draus zu machen, einen die Treppe raufzuschicken noch einmal mit dem Kohlesack auf dem Rücken, die Treppe wieder runter. noch mal rauf, noch mal runter … bis man zusammenbrach. Das hielt man ja nicht aus. (Das) sind 50 Kilo, nich, ohnehin schon schwer. Also ich habe das irgendwie immer noch ausgehalten, aber die älteren Leute, die sind oft zusammengebrochen. Leute haben auch Herzinfarkt bekommen, nich also. Für die ist es unerträglich gewesen, was für mich noch gerade am Rande des Ertragbaren war.“

 

(Musikakzent)

 

Bei den Frauen war es ähnlich.

 

Sven Langhammer berichtet von einer Gartenkolonne. Es gab auch ein Außenkommando, das aus jüdischen Frauen bestand, die Gräben reinigen mussten. Es gab vermutlich auch eine Jauchekolonne. Es wird berichtet, dass Frauen auch die Exkremente beseitigen mussten, vorrangig wurden jüdische Frauen für diese dreckigen Arbeiten herangezogen. Einige Frauen haben in der Küche gearbeitet, viele waren mit Reinigungsaufgaben beschäftigt, sie haben die Unterkünfte der Aufseherinnen gereinigt, und die Reinigungsarbeiten in der Kommandantur durchgeführt. Im Frauen-Konzentrationslager Lichtenburg sind vorrangig Zeuginnen Jehovas mit Arbeiten beschäftigt worden.

 

Die Zeugin Jehovas Änne Dickmann berichtet:

 

„Es wurden freiwillig immer Arbeiter rausgeholt. Es kam dann die Aufseherin: „Wir brauchen welche für diese Arbeit, für diese Arbeit.“ Und dann sind wir freiwillig aufgestanden. Ich hab(e) dann von Anfang an, fast immer mitgearbeitet. Und dann durft(e) ich mit nach draußen in die Kommandantur, die Kommandantur putzen, wo die SS ihre Räume hatten. Und danach war ich in der Küche eine Weile. … Und eines Tages wurde ich dann rausgerufen und aus den anderen Stationen auch noch ein paar. Wir waren dann fünf oder sechs. Zur Aufseherin und sagt sie: Die SS hat bis jetzt draußen im Ort gegessen und sie wollen jetzt eine eigene Kantine für die SS machen und dann suchen sie die besten Leute aus, die da bedienen sollen. Da habe ich gedacht: „So, vorher sind die Verbrecher besser als wir und nun sind wir die Besten für die Arbeiten. Für zuverlässige Arbeiten dann waren wir immer dann die Besten.“ Und dann haben wir immer hinten im Garten von der Lichtenburg, war so ein, unten so wie so ein Einfamilienhaus. Unten ein große Stall und oben Wohnungen und haben wir dann für die SS gekocht und die bedient“.

 

(Musik)

 

Die Oberaufsicht eines Schlosses hat oft ein Verwalter. Auch das Schloss Lichtenburg in Prettin musste während seiner Zeit als KZ verwaltet werden. Laut dem Historiker Sven Langhammer wurde das KZ Lichtenburg durch die SS verwaltet.

 

Anfangs wurde das Männer-Konzentrationslagers zunächst von Polizeibeamten verwaltet. Es gab einen Direktor, dem der Schutzhaftlagerführer untergeordnet war. Dieser ist in der SS gewesen ist. Nach kurzer Zeit sind die Polizeitruppen abgezogen worden. Die SS hat dann die Verwaltung des Lagers bis 1945 komplett übernommen.

ehemaliges Kommandanturgebäude des KZ LichtenburgEs gab einen Lagerführer, dem einzelne Abteilungen des Konzentrationslagers unterstanden wie die Kommandantur, das Schutzhaftlager und der Lagerarzt. Dem Lagerführer war der Schutzhaftlagerführer unterstellt. Diesem unterstanden dann die sogenannte Kompanieführer (SS-Männer), die direkt mit den Häftlingen zu tun hatten.

Wichtig ist noch, dass es den Lagerkommandanten und verschiedene Abteilungen in der Verwaltungsstruktur gab. Vorhanden war auch ein Kommandanturbereich. Es gab eine politische Abteilung, wo Häftlinge verhört wurden, wo die Personalakten der Häftlinge verwaltet wurden. Über die politische Abteilung sind die Besuche des Lagers geregelt worden. Über die politische Abteilung sind auch die Entlassungen, Einweisungen und Überführungen organisiert worden.

 

(Musikakzent)

 

Wer waren diese Menschen, die die Häftlinge bewachten, schlugen, über sie bestimmten, und aus welchen sozialen Verhältnissen kamen sie?

 

Sven Langhammer weiß zu berichten, dass SS-Angehörigen den Wachdienst versehen haben und in dem KZ Lichtenburg angestellt waren. Sie kamen vorwiegend aus einfachen Verhältnissen, aus der Mittelschicht. Sie gehörten selten der Intelligenz an und hatten z. T. ganz einfache Beweggründe gehabt: sie wollten Geld verdienen, sie haben nach sozialer Anerkennung gesucht. Eine Uniform war damals in der Außendarstellung sehr viel wert gewesen. Es waren meistens junge Menschen, die als SS-Angehörige, SS-Rekruten angeworben wurden. Diese waren leicht verführbar für die NS- Ideologie.

Die SS-Männer in der Lichtenburg waren von ihrem Dienst überzeugt. Sie dachten, dass sie für eine gute Sache ihren Dienst versehen. Es gab unter ihnen einige, die sehr brutal waren und die Häftlinge geschlagen haben. Es gab aber auch SS-Angehörige, die erkannt haben, dass das was sie dort tun, nicht menschenwürdig ist. Sie haben z. T. die Häftlinge mit Lebensmitteln unterstützt, Briefe für sie rausgeschmuggelt und haben den Häftlingen ihr Los soweit es möglich war erleichtert.

 

Die unterschiedliche Behandlungsweise der Bewacher beschreibt auch Wolfgang Langhoff in seinem Buch „Die Moorsoldaten“ [1]:

 

Es gab eine Schlägergruppe, die die Gefangenen schikanierte und quälte, und ebenso auch eine humane Gruppe, die nur ihren Wachdienst versah und sich sonst nicht um uns bekümmerte. Nur das die Schlägergruppe noch brutaler und gemeiner war und die Gesamtatmosphäre quälender, unsicherer und nervöser. (Gesprochen Peter Bieringer)

 

(Musikakzent)

 

Bei den Frauen konnte Sven Langhammer feststellen, dass in dem Frauen-Konzentrationslager Lichtenburg erstmals Aufseherinnen eingesetzt wurden, die speziell für das Lager angeworben wurden, mit dem Hintergrund, dass sie für verwahrloste Frauen zu sorgen und zu zu achten haben. Einige Aufseherinnen sind sehr hart mit den Häftlingen umgegangen.

Es ist bekannt, dass einige Aufseherinnen den Dienst wieder quittiert haben, weil sie mit der Situation im Lager und ihrer Aufgabe nicht klargekommen sind. Die Aufseherinnen, die sich mit dem System arrangiert haben, sind besonders brutal gewesen. Sie sind im Mai 1939 gemeinsam mit den Häftlingen nach Ravensbrück überführt worden. Sie haben später in anderen Lagern wie zum Beispiel in Auschwitz ihre Karriere fortgesetzt. Ein Beispiel für diese brutalen Aufseherinnen ist die Maria Mandel.

 

Lina Haag schreibt in ihrem Buch „Eine Hand voll Staub“ [2] über die Aufseherinnen:

 

Ich sehe diesen neuen Idealtyp der deutschen Frau zum ersten Mal. … Manche haben leere, manche brutale Visagen, der gemeine Zug um den Mund ist allen gleich. Sie gehen mit großen Schritten und wehenden grauen Capes hin und her, ihre Kommandostimmen gellen über den Hof, die großen Wolfshunde, die sie mit sich führen, zerren bedrohlich an den Leinen. Sie sind phantastisch und furchterregend, an graue Sagen gemahnend, mitleidlos und wahrscheinlich noch viel gefährlicher als die brutalen SS-Henkersknechte, denn es sind Frauen. Sind es Frauen? Ich zweifele daran. Es könne nur Wesen sein, Wesen mit grauen Hunden und mit allen Instinkten, Tücken und aller Wildheit ihrer Hunde. Unwesen.“ (Gelesen Gudrun Stockmann)

 

(Musikakzent)

 

Eine Häftlingsselbstverwaltung wie sie in späteren Lagern existierte, gab es im KZ Lichtenburg nicht.

Im Männer- und auch im Frauen-KZ Lichtenburg waren meist politische Häftlinge als Funktionshäftlinge in den Stationen eingesetzt.

Sie konnten die Lebensbedingungen für die Häftlinge ein wenig erträglicher machen.

Manchmal schlichteten sie zwischen den Häftlingen. Ein anderes Mal schützten sie ihre Mithäftlinge vor den Bewachern oder versuchten Strafen auf zu heben.

 

(Musikakzent)

 

Ein Schlossherr hatte früher meist nur das Recht, seine Diener für kleinere Vergehen mit Prügel zu betrafen. Größere Vergehen wurden von Gerichten geahndet.

 

In dem Schloss Lichtenburg gab es unterschiedliche Formen der Strafen im Männer-KZ.

 

Sven Langhammer nennt als Strafen aufgrund von Verstößen gegen die Lagerordnung

z.B. Einzelhaft, Isolierungshaft, gelinden Arrest, verschärften Arrest, Prügel, Krummschließen bzw. Totschlag. Das sind die sieben Strafen, die angewendet wurden. Der verschärfte Arrest ist zum Beispiel im Bunker im Schloßflügel B vollzogen worden. Es wird berichtet, dass die Häftlinge bei Strafantritt und bei Beendigung der Strafe jeweils 25 Schläge mit dem Gummiknüppel bekommen haben. In den Einzelzellen, in denen vor den Fenstern Lochbleche waren, um die Zelle abzudunkeln. hatten die Häftlinge eine Decke zur Verfügung. Öfen gab es nicht und die Häftlinge waren bei Wasser und Brot in der Zelle. Der Bunker wird auch von den Häftlingen als „Färberei“ bezeichnet, weil die Häftlinge grün, blau, schwarz geschlagen wieder rausgekommen sind. Kamen die Häftlinge nach der Dunkelhaft wieder ans Tageslicht, waren, sie zuerst geblendet. Im Bunker gibt es an der Giebelseite eine sogenannte Stehzelle, eine Mauernische in der Außenwand, wo der Häftling für unbestimmte Zeit drin gestanden hat. In einer solchen Dunkelzelle verliert die Person relativ schnell jegliches Gefühl für Zeit und Raum. Die Enge in der Stehzelle konnte zu Platzangst führen. Es ist überliefert, dass einige Häftlinge des Konzentrationslagers Lichtenburg dem seelischen Druck nicht gewachsen waren. Sie sind verrückt geworden und dann in Nervenheilanstalten überführt worden. Es gibt bislang keine Zeugnisse darüber, dass man so eine Biografie nachzeichnen konnte.

 

(Musikakzent)

 

Auch aus dem Frauen-KZ gab es Berichte über Prügelstrafen mit tödlichem Ausgang. Geprügelt wurde oft in den Kellerverließen. Nicht allen Häftlingen war bekannt, was in diesen dunklen Kellerverließen geschah. Dies zeigte der Historiker Dr. Hans Hesse während einer Lesung im Kunsthaus Zürück (O-Ton Lesung Kunsthaus Zürich 1.-9. 10.1999) anhand des Zeitzeugenberichtes von Maria Zeh:

 

„Maria Zeh erzählt weiter:

 

‚An einem frühen Morgen wurde eine Bibelforscherin in den sogenannten Bestrahlungsraum in dem Revier gebracht. Mit schweren Stiefeln stieß ein SS-Mann die schmächtige Frau in den Raum, schwach und leise sprach die Frau: „Herr vergib Ihnen, Sie wissen nicht, was sie tun.“

Am nächsten Tag holte mich die Oberschwester, Sophie und Schneiderheinze. Wir mussten nun tief in den Keller der Burg. Es war ein Verließ mit Eisenstäben wie in einem Zoo. In dem Verließ befand sich an einer Seitenwand ein aus Beton gegossenes Lager. Auf dem Betonsockel lag die Bibelforscherin. Sie war tot und hatte unsere KZ-Uniform an. Am Körper befanden sich Spuren von Peitschenschlägen und anderen Misshandlungen. Überall waren grüne und blaue Flecken. Wir mussten sie einsargen. Obwohl wir schon 3 Monate in der Lichte (Lichtenburg) waren, erfuhren wir erst jetzt, dass es in diesem Kellerverlies einzelne Gefangene gab… .“

 

(Musikakzent)

 

Vielleicht fragen Sie sich auch gerade, welche Möglichkeiten es gab, um dieser Brutalität der SS zu entfliehen.

Wäre Flucht oder aktiver Widerstand eine Möglichkeit gewesen?

 

Dieses und einiges mehr erfahren Sie in dem 2. Teil dieser Sendung.

(Musikakzent)

 

(Sprecher Ingeborg Lüdtke, Gudrun Stockmann und Peter Bieringer)

 

© Ingeborg Lüdtke

 

Gesendet am 9.11.2013 im StadtRadio Göttingen

 

Die gesprochenen Texte von dem Historiker Sven Langhammer wurden leicht redigiert und beruhen auf dem Forschungsstand aus dem Jahr 2013.

 

O-Töne von Ernesto Kroch  wurden von Alternatives Jugendzentrum e.V. in Dessau zur Verfügung gestellt.

 

Quellenangaben:

[1] 1975 im Aufbau Verlag erscheinen, Rechte jetzt bei: Verlag Neuer Weg
in der Mediengruppe Neuer Weg GmbH, Essen
, die die freundliche Genehmigungam 10.4.12 erteilte.

[2]  Lina Haag,  „Eine Hand voll Staub“  http://www.silberburg.de/index.php?581-Eine-Hand-voll-Staub

Silberburg-Verlag GmbH, Tübingen mit freundlicher Genehmigung vom 25.5.12

 

Weiterführende Links:

 

http://www.stgs.sachsen-anhalt.de/gedenkstaette-kz-lichtenburg-prettin/

 

http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/gedenkstaetten-rundbrief/rundbrief/news/lichtenburg_vergangenheit_und_zukunft/

 

http://www.foerderverein-lichtenburg.com/?navitem=13

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